Motivation kann manchmal ganz eigene Wege gehen und wenn es um Sport geht, muss man sie sich vielleicht hin und wieder von anderen holen. Auch wenn ich selten in ein Loch falle, kommt es hin und wieder vor. Dann nehme ich mir entweder meine eigene Anleitung oder Ideen vor, ziehe die Mädchenkarte oder streife mir ein Shirt über. Natürlich, neue Sachen sind immer der Motivator schlecht hin, aber wenn sie mit süßen Sprüchen verziert sind, noch viel mehr!
Kurz mal im Rampenlicht…
Wie der Zufall manchmal so spielt, habe ich im vergangenen Jahr beim BerlinMan Training einen Berliner Rennradsportler kennengelernt, der wiederum jemanden kennt, der jemanden… Über diese drei Ecken wurde die Marke Skins auf mich aufmerksam und hat mich zu Fotoaufnahmen ihrer Triathlon-Damenkollektion eingeladen. Herausgekommen sind einige wunderbare Aufnahmen, die ich nun auch hier zeigen darf. Vielen Dank an Skins und dem Fotografen Dan Zoubek. BROOKS – Ein Blick hinter die Kulissen & Kollektionsvorschau 2013

Einen Blick hinter die Kulissen eines Unternehmens werfen zu können, ist meistens sehr interessant. Wenn es sich dabei um eines handelt, das die Leidenschaft zum Sport mit einem teilt, um so mehr.
Brooks ist eine der wenigen Marken, die aktiv mit Sportlern an der Weiterentwicklung ihrer Kollektionen arbeitet und eine sehr offene Kommunikation pflegt. Deshalb dürfte es nicht wundern, dass auch zum halbjährlichen Sales Meeting Sportler eingeladen wurden.
Aber es gab nicht nur die neue Kollektion, die 2013 auf den Markt kommt, zu bestaunen, sondern auch etwas zu feiern. An dieser Stelle noch einmal einen Herzlichen Glückwunsch’ zum zehnjährigen Bestehen der GmbH, die insgesamt 23 Länder in Europa, im Nahen Osten und Afrika mitbetreut. Entsprechend groß war das Team, auf das wir am vergangenen Wochenende in Münster getroffen sind.
Brooks Laufbekleidung selbst ausprobieren
Brooks ist eine der wenigen Sportartikel-Marken, die selbst eine sehr offene und intensive Kommunikation mit Läufern pflegt. So laden sie immer wieder zu Veranstaltungen ein, organisieren Trainingsläufe mit bekannten Gesichtern, wie Chrissie Wellington und sind auf Messen vertreten, um Frage und Antwort zu stehen. Wer zufällig in Münster ist, kann sich auch beim Brooks Team anmelden und bei ihnen vorbeischauen. Jeden Freitag rufen sie zudem auf Facebook dazu auf, am ‘Pacepropheten’ teilzunehmen.
Nun schon in der dritten Saison in Folge haben Freizeitsportler wieder die Möglichkeit, Brooks Laufbekleidung einmal selbst auszuprobieren. Alles, was man dafür tun muss, ist sich hier zu bewerben und anschließend über Funktionalität, Passform & Design der aktuellen und neuen Kollektionen zu berichten.
Top 5 Laufsocken
Wer gern und viel laufen geht, sollte sich ruhig mal dazu hinreißen lassen, in ein paar Laufsocken zu investieren. Diese müssen bei Weitem nicht teuer sein, sondern sollten eine gute Passform haben und aus funktionellem Material sein. Meine Top 5 sind:
1. WrightSock - keine Chance für Blasen
2. Crivit Sports Lidl Laufsocken – keiner bietet weichere Socken
3. X-Socks Run Performance – HighTech für die Füße
4. & 5. Falke RU und RP Laufsocken – bieten eine Vielzahl an unterschiedlichen Laufsocken
Bild: WrightSock
Shoppinglust für Läufer bei Lidl
Laufbekleidung gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und von günstig über teuer gibt auch mein Kleiderschrank alles her, was Läufer brauchen.
Dennoch nutzt sich auch die teuerste Funktionskleidung ab und nach all den Jahren, vielen Tests und Zeiten des Entsetzens über teure Sportbekleidung, die nicht das gehalten hat, was versprochen wurde, bin ich ein wahrer Fan von Supermarkt-Sachen geworden.
Es gibt keine weicheren Laufsocken als die von Lidl und auch meine neue Laufjacke für schlappe 7€ gibt mir alles, was ich brauche. Nicht zuletzt durch wunderbare Details wie eine Innentasche; Ärmelbündchen, die wirklich gut und eng sitzen; abnehmbare Ärmel; eine verlängerte Rückenpartie mit Rückenventilation; Karabinerhaken in einer Seitentasche, damit der Schlüssel nicht mehr heraushüpft, wenn man die Tasche wieder einmal vergessen hat, zu schließen; Saumabschluss mit Tunnelzug zur Weitenregulierung; und und und…
Die meisten Sachen sind auch online erhältlich.
Elastische Schnürsenkel
Das Thema Schnürsenkel wurde für mich erst in den letzten Monaten interessant, als es darum ging, möglichst wenig Zeit beim Schuhwechsel in der Wechselzone meines ersten Triathlons zu verschwenden.
Nachdem nun einige Wochen vergangen sind, zeigte sich, dass es nichts komfortableres gibt, als am Morgen einfach nur in seinen Schuh zu schlüpfen und loszulaufen – kein Verstellen, keine zu enge Schnürung, kein Öffnen und Schließen…
Wenn man sie erst einmal in seine Schuhe gewurschtelt und die passende Einstellung gefunden hat, muss man eigentlich so gut wie nie etwas nachstellen.
Mein persönlicher Favorit ist das Xtenex Schnürsystem, das ich zusammen mit den elastischen universal Schnürsenkeln ziemlich günstig über Amazon bekommen habe. Letztere sind mir leider etwas zu elastisch und werden nun durch das Yankz Schnürsystem (gesehen bei WrightSock) abgelöst, da ich von dem auch sehr viel Gutes gehört habe (werde mich überzeugen und berichten).
Außerdem haben alle Möglichkeiten den Vorteil, dass sich der Fuß während des Laufens frei entfalten kann, da die Schnürsenkel immer nachgeben – Druckstellen haben so keine Chance mehr.
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Triathlon Kleiderfrage
Auf all den vielen Seiten im Internet, die sich mit dem Thema Triathlon beschäftigen, habe ich leider keine Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen bekommen. Da musste mir mein geliebtes Forum bei jogmap Rede und Antwort stehen, so dass ich mich nun endlich für ein paar passende Sachen entscheiden konnte, die mich am Wochenende zu meinem ersten Triathlon begleiten werden (ich lasse mal allen Schnick-Schnack weg und bleibe bei den Basics – den Rest findet ihr in meiner Checkliste).
Auch auf die Gefahr hin, dass die ambitionierten Teilnehmer solch eines Wettkampfs in lautem Gelächter ausbrechen, möchte ich meine neu gewonnen Infos teilen.
Je nachdem ob ein Neo zugelassen sein wird, werde ich diesen oder einen netten Adidas Schwimm-Zweiteiler (nein, ich habe keinen so tollen Kombianzug, der für alles taugt – frage mich aber schon ob das nützlich wäre) tragen.
Die interessantere Frage war aber für mich, was macht Frau mit dem super Funktions-Stütz-BH? Wohl kaum in der Wechselzone erst anziehen. Entweder auslassen und so laufen (????) oder eben die unschönere, aber deutlich gesündere Variante: unter dem Badeanzug/Bikinioberteil ziehen.
In der Wechselzone zum Radfahren schwinge ich mich in eine Hose (ja, die muss her, so eine Frauensache oder ich bin einfach noch nicht Profi genug – fahre keinesfalls mit dem Bikinihöschen Rad und laufe dann noch darin anschließend quer durch den Grunewald) und ein Shirt/eine Regenjacke, je nach Wetterlage.
Die verlorene Zeit mit all der Anzieherei mache ich dann sicher wieder gut
, weil ich die Socken einspare und erst barfuß in meine Radschuche und anschließend in meine neuen Nike Free (die fast hauteng sitzen) schlüpfe (habe mir dazu extra elastische Schnürsenkel besorgt, damit die ewige Zubinderei ein Ende hat).
Wer sich, wie ich, immer schon gefragt hat, was man mit der Startnummer macht, die man beim Radfahren hinten und beim Laufen vorn zu tragen hat, bekommt jetzt seine Antwort: Startnummernband – einfach drehen, wenn man die Sportart wechselt. So einfach, wie logisch, leider für mich eine der negativen Seiten, da man es einigermaßen straff einstellen muss, damit es nicht wild umher rutscht. (Ich mag nichts, was mich einengt…)
Gelaufen wird übrigens in den gleichen Sachen, wie beim Radfahren.
Ich hoffe, dass ich am Ende in dem Gewirr mein Rad erkenne – und nein, ich habe nicht so ein unglaublich tolles Triathlonrad sondern werde mit einem knall roten Rennrad an den Start gehen.
Habe gehört, dass ein Luftballon hilfreich sein kann, würde mich aber wohl nur noch mehr als Newby outen. Also vertraue ich einfach darauf, dass nur heiße Rennmaschinen neben meinem kleinen roten Rad stehen, so dass ich es nicht verfehlen kann.
Triathlon Checkliste
Habe mir nun auch eine kleine Liste zusammengestellt, die mir helfen wird/soll, mich am Freitag und Samstag in meiner Aufregung vorzubereiten (eigentlich bin ich ein sehr organisierter und disziplinierter Mensch und brauche solche Listen nicht, aber hier mache ich mal eine Ausnahme – sicher ist sicher).
Vor dem Start:
Kiste zum Transport all der Sachen in die Wechselzone
Startunterlagen & Transponder für die Zeitmessung
Polaruhr für die eigene Zeitmessung
Warme und vor allem bequeme Kleidung (wichtig auch nach dem Rennen)
Essen / Trinken
Taschentücher
Kleine Schere
Pflaster
Sonnencreme
Luftpumpe
Ersatzschläuche
Sicherheitsnadeln
Sportbrille
Wechselzone:
Tüten oder eine andere Unterlage
Handtuch falls man sich abtrocknen mag
Startnummernband für die Startnummer
Schwimmen:
Badeschläppchen für den Weg zum Start
Zweiteiler/Neo & Badekappe
Schwimmbrille
Radfahren:
Regensachen (auch für´s Laufen), falls das Wetter nicht ganz so sonnig wird
Rad bestenfalls Rennrad (das natürlich schon in der richtigen Übersetzung parat steht)
Helm, Höschen, Shirt & Radschuhe
Wettkampfverpflegung, in meinem Fall 1 Riegel & 2 Flaschen Wasser
Laufen:
Laufschuhe
Wohl der einfachste Wechsel, da ich es mir möglichst bequem halten möchte. (Verpflegung gibts unterwegs, Sachen bleiben vom Radfahren an und mit Socken quäle ich mich erst gar nicht rum und ja, Barfußlaufen ist erprobt.)
Im Ziel:
Trockene bzw. warme Sachen zum Anziehen
Essen / Trinken
(Ich dusche sehr gern direkt vor Ort, dazu brauche ich natürlich auch dies und das…).
Alternativ kann man natürlich auch noch eine zweite Schwimmbrille und Badekappe mitnehmen, falls einem die erste Brille abhanden kommt oder im Gewirr der vielen Hände und Füße abgerissen wird (sollte dann natürlich im Schwimmanzug stecken) – die zweite Badekappe sollte dies eigentlich verhindern, da man sie über die erste und Schwimmbrille zieht. Ich werde beides zu Haus lassen und direkt die Brille unter der ersten Badekappe befestigen.
Falls der Neo scheuern sollte, diese Stellen mit Vaseline einreiben (fällt flach, da alles sitzt). Dazu dann natürlich Vaseline mitnehmen und Einmalhandschuhe, wenn man keine fleißigen Helfer um sich hat.
Auch Radhandschuhe sind empfehlenswert, aber bei meiner kurzen Strecke von 20km lass ich sie mal weg (auch erprobt).
Wenn man schon ganz Profi ist, sind Haushaltsgummi, um die Radschuhe am Rad zu fixieren, sinnvoll. Ich erlaube mir aber bei diesem ersten Triathlonstart, bereits in der Wechselzone in die Schuhe zu schlüpfen.
Da ich mit Pannenschutzrädern fahre, lass ich alles für eine mögliche Reparatur weg.
Checkliste Triathlon – werde ich nervös, oder machen mich die anderen verrückt?
Nun kann man ja darüber philosophieren, was man alles zum Laufen oder auch für einen Triathlon benötigt. Grundsätzlich ja bei Frauen immer eher etwas mehr als weniger (siehe Handtaschen, in denen der komplette Hausrat platz finden muss).
Auf diversen Internetseiten und in Foren habe ich diverse Liste gefunden und mir einiges herausgeschrieben, um Sie an mein Startkörbchen zu kleben. Ich musste nun nach allerlei Hin und Her feststellen, dass es alles eher verwirrend ist als hilfreich. Ursprünglich wollte ich einen roten Faden, der mir sagt: zieh Hose und Radschuh nach dem Schwimmen an, aber nimm den Helm vor dem Laufen ab…
Die Liste hat ungeahnte Ausmaße angenommen und letztlich war alles enthalten – von Würstchen- über Biergeld (esse und trinke ich gar nicht) für nach dem Lauf bis zum Locher für die Startnummer, um das Band zu befestigen.
Vielleicht mag das für den ein oder anderen wenig Sinn machen, aber die Erfahrung zeigt, dass es bei so einem Wettkampf nichts gibt, was es nicht gibt (z.B. vergessene Badeanzüge oder Schuhe…).
Dennoch bin ich nun dabei eine eingekürzte Fassung zu erstellen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten und in den kommenden Tagen poste. Ich vertraue dabei ganz auf meine Organisationsfähigkeit und Spontaneität
, die mich durch den Wettkampf führen sollen.
Bis dahin heißt es natürlich erst einmal weiter im Training (danke Patrick, Schwimmen und Radeln steht nun ganz oben auf der Liste; sorry, laufen muss ich trotzdem, aber sicher, wie du meintest, nur eine kurze Strecke) und sich mit den wirklich wichtigen Dingen beschäftigen, wie: Kleider- und Schuhfrage, Getränke, Essen, Accessoires…
























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