Ich begab mich neulich in ein Radsportgeschäft. Das Geschäft war mit allem ausgestattet, was der Radler an Hightech so begehrt. Die Frühjahrskollektion der Super-Renner schien gerade eingetroffen zu sein. Es roch förmlich nach frischem Lack und dem Gummi der neuen Reifen.
Radgeschichten: Ich fahre für und mit ‘Garmin & Friends’
Durch meine Familie und viele Bekannte wurde ich mittlerweile zu einem richtigen Radsportfreund. Im vergangenen Jahr durfte ich zudem die wunderbare Erfahrung machen, was es heißt bei einem Radrennen mit tausenden Teilnehmern mitzufahren. Mein Plan stand deshalb schon lange fest. Auch in diesem Jahr werde ich am Berliner Velothon teilnehmen und ich hätte es bis vor einigen Monaten nicht für möglich gehalten, dass ich so ein Ereignis mit so vielen Familienmitgliedern und Freunden gemeinsam erleben kann.
Training März 2013 – Vielfältig
Wenn ich meine Trainingsmonate zusammenfasse, gibt es meist zunächst Gedankenspiele. So wie: ich sage ein Wort, was fällt dir dazu ein? Das erste Wort, das mir zum März in den Sinn kam, war: vielfältig. Das hat erst einmal nichts mit dem Urlaub zu tun, auch wenn der zu Beginn des Monats für ordentlich Laufmotivation gesorgt hat. Was es sonst noch gab – natürlich Surfen, endlich wieder und Radfahren. Für den nötigen Ausgleich sorgte weiterhin #strafi50!
Training Februar 2013 – Auswertung – Intensität, Eiweiß, Strafi, Retro, Müritz
Ein guter Trainingsmonat definiert sich ja bekanntlich nicht durch die Masse an Einheiten und Quantität. Die einzelnen Trainings sind bei mir im Februar kürzer ausgefallen, sprich weniger Kilometer und weniger Zeit investiert. Dafür hat sich die Intensität deutlich erhöht und die Art und Weise verbessert. Es gibt natürlich immer noch Einheiten, die ich einfach nur zum Spaß absolviere; bei denen es nur um das Laufen oder Yoga geht. Aber wenn mein Trainingsplan vorschlägt, dass ich Tempo aufnehmen soll, dass ich an meiner Technik arbeiten muss, dann versuche ich es auch so gut wie möglich umzusetzen. Raus aus der Kuschelzone heißt es! Alles bewegt sich deshalb momentan in Richtung Schnelligkeit und ich habe deutlich die lauschige Grundlagenphase des Winters hinter mir lassen müssen.
Training Januar 2013 – Auswertung
Wie das passieren konnte, kann ich mir nun wirklich nicht erklären, aber ich bin tatsächlich fast 100km gelaufen. Mein Gefühl sagt mir zwar eher etwas von maximal der Hälfte, aber das liegt sicher an den mehr als 600km Rollentraining. Ich kann aber überzeugt behaupten, jeder einzelne Laufkilometer war eine Freude. Egal ob am Morgen in der Dunkelheit nach Nächten mit Neuschnee oder eben am Tage, bei Regen, Wind oder Sonnenschein.
Trainingsgeschichten: Herbstwinde und nachgecoopert
Einfach das machen, worauf man Lust hat. Das kann und muss Training auch mal sein. Plan hin oder her, immerhin ist das Konzept das gleiche. Es ging am letzten Wochenende um intensive Grundlagen und da sich meine momentane Wettkampflust in Grenzen hält, wollte ich nicht an einem Rennen über zehn Kilometer teilnehmen und schon gar nicht den angesetzten Cooper Test machen. Schon klar, 12 Minuten lassen sich immer irgendwie dazwischen quetschen. Aber damit ist es ja meist nicht getan. Erst muss man sich warm laufen und dann so richtig anstrengen. Irgendwie ja Sinn und Zweck des Tests, aber eben nichts für mich an diesem Wochenende. Stattdessen kam ich mir am Stadtrand vor wie an der See – strahlend blauer Himmel, unglaublich frische Luft und ordentlich Wind.
Der Brooks Tri Suit als Wettkampf- & Trainingsanzug
Natürlich muss Sportbekleidung immer gut sitzen und dem Zweck gerecht werden. Wenn man aber einen Wettkampf hat, müssen die Sachen mehr als nur das – sie dürfen nicht zwicken, drücken, ziehen, rutschen oder schlimmer noch schlabbern und einen dann ganz verrückt machen. Wenn ich mich an meinen ersten Triathlon vor zwei Jahren zurück erinnere, liegen mittlerweile Welten dazwischen. Nicht nur was die Leistung angeht, sondern auch bei dem Equipment. Und genau da kommt mein Brooks Tri Suit wieder ins Spiel.
6. Berlin Triathlon Treptow – Einfach nur Laufen! – Teil II mit Fotogalerie
Trödeln und Gasgeben kann so dicht beieinander liegen! Beim Berlin Triathlon hieß es für mich nicht nur einfach beim Schwimmen mit einem blauen Auge davon zu kommen und mein Rad über den glatten Asphalt zu schieben. In der Wechselzone zeigt sich schnell, wer Profi ist und wer noch weit davon entfernt ist. Ich gehöre eher zur letzten Gruppe, die sogar noch Zeit findet, sich Sachen anzuziehen. Aber ich glaube, gerade deshalb konnte ich auch halbwegs entspannt, ohne zu sehr zu frösteln, die Radstrecke genießen. Nachdem ich die letzten Kilometer halb fliegend im Windschatten einer frischen 2. Welle Fahrerin zugebracht habe, bog ich nicht mehr in die enge Kurve ein, sondern rausche geradeaus, springe ab und stehe in der Wechselzone. Milosz fragte, wie es ist – joa ein Pläuschchen – Fangfrage. Ich solle hinmachen sagen er und mein Support… Verwirrung und noch mehr Verwirrung, wie schon beim ersten Teil.
6. Berlin Triathlon Treptow – Meine erste Olympische Distanz – Teil I mit Fotogalerie
Um die 1000 Teilnehmer beim Berlin Triathlon in Treptow trotzten bei Kindertriathlon, Staffelwettbewerben, Olympischer und Sprintdistanz den kühlen Temperaturen. Die ersten Wellen wurden mit etwas Sonne belohnt, die am Nachmittag dem Regen Platz machte. Gerade zu familiär und ruhig ging es in der Wechselzone zu, aber der Gedanke sollte bei schäumendem Wasser während der ersten Disziplin schnell verfliegen.
Der Gewinner der Olympischen Distanz überquerte die Ziellinie in 1:52h, während die erste Frau nach knapp 2:19h ankam. Nicht einmal eine Stunde benötigte der erste Mann für die Sprintdistanz, die er in 55min zurückgelegt hat und in gut 1:06h war der Spaß dann auch für die führende Frau zu Ende.
Im Nachhinein konnte ich mich glücklich schätzen, die erste Welle erwischt zu haben und konnte so auf einer relativ freien, wenn auch einsamen Radstrecke in Ruhe meine 40km wegstrampeln und beim Laufen über 10km auch relativ unbehelligt mein Tempo finden.
























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