Mehr als 10.000 Läuferinnen und Läufer starteten beim Big 25 Berlin, der sich von seiner schönsten Seite zeigte. Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, eine ganz leichte Brise, milde Temperaturen und als Ziel das Olympiastadion. Was wünscht man sich für seinen ersten Start bei diesem Lauf mehr?
Malarathon Berlin – Kleine, feine Laufveranstaltung schenkt mir PB
Heute früh war wieder einer dieser wunderbaren Morgen, an dem ich mich wie schon so oft zu einer ganz familiären Laufveranstaltung aufmachte. Es stand schon lange fest, dass ich beim Malarathon auf dem Tempelhofer Flugfeld teilnehmen wollte. Ich brauchte etwas Praxis in Sachen Tempotraining und Vorbereitung auf weitere Wettkämpfe. Außerdem wollte ich diesen kleinen Benefiz-Lauf unterstützen. Wenn ich schon laufe, dann kann das auch ab uns zu für einen guten Zweck sein!
Britzer Garten-Lauf 2013 – Saisonstart lässt Luft nach oben offen
Mehr als 500 Läufer machten sich auch in diesem Jahr wieder auf die 10km Strecke, als um kurz vor halb 11 heute Morgen der Startschuss auf dem ehemaligen Bugagelände fiel. Es gab viele lachende Gesichter, denen man die Freude über die ersten Frühlingstage ansah. Alle Alters- und Leistungsklassen waren mit viel Spaß am Laufen vertreten. Die Organisation der kleinen, aber stetig wachsenden Laufveranstaltung war wie immer gut. Die Streckenposten, fröhlich gelaunt, riefen einem zu, wo es wann lang geht und halfen sogar bei vereisten Fingern, die Startnummern im Ziel abzunehmen.
Eine kleine 1km Runde und anschließend zwei größere Runden führten quer durch den Britzer Garten. Wie für mich war es für viele ein früher Saisonauftakt, um die Form zu kontrollieren und sich vielleicht schon im Januar oder Februar zu einem Trainingseinstieg zu motivieren.
Ein Läuferjahr
Ja, ich bin immer noch Läufer! Auch wenn ich so viel mehr sportlich gesehen nebenher mache und sich häufig die Prioritäten hin zu Rennradfahren oder Schwimmen, zu Yoga oder auch ab und an mal (viel zu selten im übrigen!) zum Surfen verschieben. Wenn nichts geht und ich nicht weiß, was ich machen soll, dann – na was (?) – ziehe ich natürlich die Laufschuhe an. Wie passend, dass Manu von Laufwelt vor einiger Zeit dazu aufgerufen hat, sein Jahr aus läuferischer Sicht Revue passieren zu lassen.
Trainingsgeschichten: Mein Jahr 2012 in Zahlen
Als großer Fan von Statistiken darf natürlich meine Pulsuhr niemals fehlen, auch wenn mich weniger die Herzfrequenz und Kalorien interessieren als vielmehr die Distanzen und Zeiten. Mal davon abgesehen, dass sie eine wunderbare Gedankenstütze bei Intervalleinheiten oder vielfältigen Trainings ist. Bei der entsprechenden einfachen und schnellen Auswertung hilft mir Sportics auf die Sprünge.
Berliner Marathonstaffel 2012
Wie schon bei einigen Veranstaltungen in diesem Jahr hieß es bei der 20. TÜV Rheinland Berlin Marathon-Staffel Teamgeist zeigen. Das Tempelhofer Flugfeld bot wieder die perfekte Kulisse für tausende Läufer. Gemeinsam mit dem Team World Vision schickten die Running Twins vier Staffeln auf die Startbahn und jeder einzelne hat dank des Teamgedankens an diesem tristen Novembertag letzte Saisonkräfte mobilisiert. Irgendwann zwischendurch sagte Marek, wie faszinierend es jedes Mal sei, was ein Team für Motivation freisetzen kann. Wie recht er behalten sollte!
Mein erster Pokal für 7,1km beim 9. Teltowkanal Halbmarathon
Auch in diesem Jahr musste sich der Teltowkanal Halbmarathon nicht verstecken. Sagenhafte 1005 Teilnehmer starteten am Zeppelinufer in der Stadt Teltow und machten sich wahlweise als Läufer oder Walker auf die unterschiedlichen Distanzen. Neben dem Halbmarathon standen 7,1 sowie 14,1 km zur Wahl, als um kurz nach halb elf der Startschuss mit etwas Verzögerung aufgrund der zahlreichen Nachmeldungen fiel.
BerlinMan 2012 – Meine erste Mitteldistanz II
112,2 Kilometer lagen also vor mir – Nervosität machte sich natürlich breit, denn wie im ersten Beitrag beschrieben, wusste ich nicht so recht, was auf mich zukam. MyGoal Trainerin Anke versuchte in unserem letzten Gespräch zu beschwichtigen, dass das gesunde Ankommen das größte Ziel sein sollte. Richtig, das sollte es! Ich wollte aber vorher unbedingt die sechs Stunden knacken. Warum? Keine Ahnung, ich dachte, es wäre einfach realistisch. Die Strecke des BerlinMan kannte ich – sie war anspruchsvoller als alles, was ich sonst unter die Räder und Füße bekam. Es war ein öffentliches Gewässer, das anders als ein Schwimmbecken funktionierte. Nur nicht zu viel verlangen, aber auch nicht zu wenig erwarten. Also sechs Stunden – ich klammerte mich einfach daran.
BerlinMan 2012 – Meine erste Mitteldistanz I
Während die Spitzenathleten mit gerade einmal vier Stunden über die Strecke rund um den Wannsee und durch den Grunewald fegten, hieß es für viele Freizeitsportler beim BerlinMan am zweiten Septemberwochenende fünf, sechs oder mehr Stunden zu kämpfen. Erst in der frischen Morgenluft bei aufgehender Sonne im ruhigen Wannsee schwimmen, dann mehr als 90 Stufen rauf zur Wechselzone, weiter mit dem Rad hoch zum Grunewaldturm, um abschließend durch den Wald auf schmalen Pfaden zu laufen.
BerlinMan Triathlon Gruppentraining
Auch zwei Jahre nach meinem ersten BerlinMan Start über die Sprintdistanz trage ich mein Finisher Shirt noch mit Stolz. In diesem Jahr darf es mit der Mitteldistanz ein wenig weiter sein und ich hoffe, dass ich dann mein zweites erhalte. Um mich in der ganzen Aufregung nicht im Grunewald zu verirren und um noch ein paar Tipps und Tricks zu erhalten, habe ich am Wochenende das Gruppentraining vom BerlinMan mitgemacht.



























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