Lass’ dich motivieren – ODER – Wieso ich Pinterest so gerne nutze

So wie mich meine Liebe zum Sport zum Bloggen gebracht hat, fand ich auch durch mein Fitnessprogramm den Weg zu Pinterest. Mittlerweile vor Jahren. Es ist ein Ort, wo ihr all eure Bookmarks sammeln könnt, egal ob Bilder oder Videos, und thematisch in sogenannten Boards sortiert. Diese Bookmarks werden Pins genannt und euch auf ansprechende Weise in Form von Bildern präsentiert. Das, was ich früher oder auch heute noch manchmal mache, funktioniert jetzt ganz einfach online. Ich hänge meine Pinnwand über dem Schreibtisch nur noch gelegentlich voll. Stattdessen fröne ich der Sammelleidenschaft online, bin fasziniert von der Bildersprache, von den Emotionen, die durch Pins transportiert werden können. Der kleine Horter in mir, jubelt gleichermaßen auf, wie der Putzteufel, der nichts herumliegen oder -hängen sehen kann, dessen Schreibtisch und Pinnwand jetzt wohl sortiert erscheint. 

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Heute ist Pinterest riesig. Eine unfassbar große Quelle an Bilderleben – Inspiration und Motivation pur. Das wurde mir erst so richtig bewusst, als ich vor einiger Zeit zu einem Abendessen zusammen mit anderen Pinterest Nutzern aus Deutschland und Matt Crystal, Pinterest Head of International, eingeladen wurde. Die Interessen von uns allen waren so vielfältig, aber gemeinsam konnten wir uns einen Abend lang darüber austauschen, wie wir Pinterest verwenden und welchen Nutzen wir daraus ziehen.

Heute möchte ich aber nicht nur meine Begeisterung mit euch teilen, sondern euch zeigen, wie einfach es zu benutzen ist und euch neue Funktionen und Möglichkeiten näher bringen, warum Pinterest auch für euch interessant sein kann.

PINTEREST IST ALLES ANDERE ALS UMSTÄNDLICH

Pinterest öffnet ihr ganz einfach über euren Browser oder über eine passende Applikation für den Desktop oder mobile Endgeräte.

Sobald ich einen interessanten Beitrag, ein Foto oder auch ein Video in den Weiten des Internets finde, nehme ich den Link und platziere ihn auf Pinterest, um ihn nicht mehr zu verlieren. Ich kann aber auch eigene Fotos hochladen oder bereits gepinnte Materialien weiter pinnen. All diese Pins enden nicht in einem Wirrwarr wie an meiner realen Pinnwand, sondern können wunderbar thematisch in selbst erstellten Boards sortiert werden.

Platziert man nun selbst einen Pin oder legt man einen bereits vorhandenen Pin anderer Nutzer in einem seiner eigenen Boards ab, kann eine Beschreibung oder auch Tags (so wie man es von Twitter oder auch Facebook her kennt) hinzugefügt werden. Das hilft nicht nur anderen Nutzern Pins und Boards besser zu finden, sondern auch die eigene Reichweite mit seinen Bildern zielgruppengerecht zu erhöhen.

Um das Pinnen von interessanten Links und Motiven zu erleichtern, gibt es den sogenannten Pin It Button, den man in seinem Browser als Lesezeichen ablegen kann. Damit wurde das Leben von uns Nutzern unglaublich vereinfacht.

Natürlich gibt es auch hier einige Regeln, die Pinterest aufgestellt hat und wie bei allen sozialen Medien, sollte man sich auch daran halten.

Ebenso wie bei anderen sozialen Kanälen kann man Nutzern folgen und so füllt sich mit jedem Pin der anderen Nutzer auch der eigene Stream, wie man es von Twitter oder Facebook her kennt. Je mehr Pinnern man folgt, desto mehr erscheint im eigenen Stream. Vorausgesetzt natürlich die Nutzer, denen man folgt, platzieren auch Pins.

Wenn man einem Nutzer und all seinen unterschiedlichen Boards nicht komplett folgen möchte, kann man auch nur ganz selektiv den Boards einer Person folgen, die dem eigenen Interesse entsprechen.

PINS

Pins sind einzelne Bilder oder Seiten, die man per URL laden oder selbst hochladen und anschließend pinnen kann. Es sind gewissermaßen die einzelnen Seiten/Bilder eines Albums.

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Ist bei einer Beschreibung etwas schief gelaufen oder man möchte den Pin in ein anderes Board verschieben, ist das mit einem einzigen Schritt erledigt.

Über die letzten Jahre und vor allem in den vergangenen Monaten hat Pinterest zahlreiche neue Funktionen eingeführt, die die Nutzung weiter vereinfachen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie man seine Pins noch attraktiver gestalten kann. Ein Beispiel dafür sind Rich Pins, die ich leider auf meinem WordPress Blog nicht anlegen kann. Wer sich aber dafür interessiert, findet auf der Hilfe Seite von Pinterest eine ganz einfache Erklärung für das schnelle Einrichten.

Was ich mir nun aber noch wünschen würde, ist eine Möglichkeiten mehrere Pins von einer URL auf einmal setzen zu können.

Manchmal verselbstständigt sich plötzlich ein Pin oder sogar ein Board von dir. So wie irgendwann unglaublich viele Nutzer meinem Yoga-Board gefolgt sind oder diesen Pin immer und immer wieder weiter pinnen. Spannend zu beobachten, was gern von anderen Nutzern weiter gepinnt wird und was nicht.

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BOARDS

Boards sind einzelne Alben, die man anlegen kann, um etwas Ordnung in sein Sammelsurium zu bringen.

Da mich sehr viel interessiert und motiviert, möchte ich nicht alles in einem Board sammeln. Ich habe für unterschiedliche Interessengebiete verschiedene Boards angelegt – darunter natürlich alles, was mit Sport und Ernährung zu tun hat: Triathlon, Yoga, Laufen, Fitness, Radsport, Schwimmen, Cross Fit, Surfen,… Aber auch meine Interessen für Tee, Reisen, Mode, Pflanzen und vieles mehr werden berücksichtigt.

Pinterest bietet zusätzlich für Boards die Möglichkeit, Kategorien wie beispielsweise Sport zuzuweisen. Die Möglichkeit einer Beschreibung der Boards ist natürlich selbstverständlich.

Aber Pinterest ist auch ganz nebenbei eine Plattform für Interaktionen mit anderen. Neben der Möglichkeit Pins von anderen zu kommentieren und zu ‘liken’, kann man auch Gruppen Boards erstellen und Nutzer einladen, in diese Boards zu pinnen.

IN GEHEIMER MISSION

Du möchtest sammeln, horten, planen? Aber möchtest es nicht mit der ganzen Welt teilen? Lege deine Boards einfach als Secret Boards an und schon kannst du ganz für dich alle Pläne für deinen neuen Arbeitsplatz, deine nächste Reise oder deinen Wettkampf, für deinen Garten, für dein nächstes Dinner, für deine Hochzeit oder Party sammeln. Finde mit Pinterest Geschenke für deine Lieben. Lass Pinterest dein Rezeptbuch sein. Erstelle ein Board nur ganz für dich mit all den Dingen, die du in deinem Leben unbedingt ein Mal machen möchtest. Wenn du nach ‘Bucket List‘ suchst, findest du unglaublich wunderbare Ideen!

PLACE PINS

Eine noch relativ neue Funktion sind die sogenannten Place Pins, die man auf Karten Boards platzieren kann. Es ist nicht nur eine wunderbare Möglichkeit, um von Hotels oder Reiseveranstalter genutzt zu werden. So kannst du mit den neuen Karten Pins eine virtuelle Reiseroute erstellen. Füge all die Plätze hinzu, die du besuchen möchtest, platziere Erinnerungen für Freizeitaktivitäten oder füge Pins von Orten hinzu, wo du bereits gewesen bist.

Du reist nicht viel um die Welt, bist aber in deinem Kiez, deiner Stadt oder innerhalb von Deutschland täglich unterwegs und möchtest all diese wunderbaren Plätze anderen Nutzern vorstellen? Dann kreiere doch eine Karte, wie ich sie zusammengestellt habe. Hier findet ihr all die Orte, die ich gern in der Stadt besuche oder auch in ganz Deutschland bereits besucht habe – die etwas mit meiner Begeisterung für Sport, mit gesundem, leckeren Essen, mit Fitness und und und zu tun haben.

Mit Hilfe von Foursquare ermöglicht es Pinterest diese Pins einem Ort zuzuordnen – alles, was auf Foursquare gelistet ist, kann auch auf Pinterest als Ort gefunden werden. Sucht man also eine Bar oder ein Restaurant und der Ort wurde noch nicht auf Foursquare hinzugefügt, muss man dieses zunächst dort erstellen, damit man ihn bei Pinterest findet.

Auch für weltweite Ausflüge funktioniert das absolut problemlos.

Egal ob Bars, Bushaltestellen, Geschäfte, Fitnessstudios oder Freizeiteinrichtungen, so entsteht schnell eine To-Do-Liste, die man natürlich auch wieder geheim nur für sich führen kann.

Habt ihr jetzt auch Lust bekommen, euch durch Pinterest motivieren zu lassen, eine Reise zu planen oder einfach nur ein paar interessante Seiten und Bilder mit anderen Nutzern zu teilen? Dann schaut doch mal bei Pinterest vorbei und folgt mir und meinen Boards.

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16 Kommentare to “Lass’ dich motivieren – ODER – Wieso ich Pinterest so gerne nutze”

  1. Ich muss sagen, jetzt hast du mir richtig Lust auf den Dienst gemacht. :D Ich habe mich ja ewig gefragt, was man damit machen kann aber nun ists mir um einiges klarer. :)

    Vielen Dank für den sehr ausführlichen Beitrag und liebe Grüße aus Wien!

    Tweezer

    • Hallo Tweezer,

      ganz lieben Dank für dein Kommentar! Es freut mich sehr, dass ich alles plausibel erklärt habe. Ich bi gespannt auf deine Pins. Melde dich einfach über Pinterest bei mir und ich folge dir gern. Natürlich nur, wenn du öffentlich Boards anlegst.

      Viele Grüße nach Wien.

  2. Ich liebe Deine Pinterest Boards und finde es wirklich toll, dass Du da so aktiv bist!
    Schön, dass Du das Thema hier mal so ausführlich erklärt hast!
    Happy Pinning!

  3. Hallo Nadine,

    sehr schöner Artikel!
    Hast du auch deinen Blog mit Pinterest verbunden? Und wenn ja, wie? Oder lädst du die Bilder manuell hoch?

    Grüße

    Mathias

    • Hallo Mathias,

      wenn ich dich richtig verstehe, dann möchtest du wissen, ob meine Bilder von meinem Blog automatisch in Pinterest hineinlaufen?

      Nein, das geht nicht. Da es ja unterschiedliche Boards (Ordner) sind, muss ich die Pins einzeln setzen und das entsprechende Board dafür aussuchen. Das geht aber ganz schnell mit dem Pin it Button oder auch mit dem Link, den ich bei Pinterest eingeben kann. Dort werden dann alle Fotos eines Beitrags angezeigt und ich kann sie in entsprechende Boards mit passender Erklärung und Tags schieben/platzieren.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter.

      Viele Grüße,
      Nadin

  4. muss ich mir doch auch mal genauer ansehen

    • Auf jeden Fall. In Sachen Motivation und vor allem Radsport, für dich ja sicher am interessantesten, eine wunderbare Quelle. Viel Spaß.

  5. Wow, war das ausführlich. Du machst auch einen tollen Job auf Pinterest. Ich bin da ganz furchtbar… finde einfach keine “pin routine”, dann erinnere ich mich einmal im Quartal an den Account und pinne hektisch für 5 Minuten alles, was mir einfällt :D

    Ach und ein Wunsch aus dem Publikum… Du könntest ja noch für Fortgeschrittene ein Tutorial machen “Hashtags, Mentions und Copyright-Etikette bei Pinterest”. Das haben nämlich die wenigsten verstanden :)

    • Ganz vielen lieben Dank! Das freut mich riesig und noch viel mehr, dass sich so einige nun auch motiviert fühlen, die Seite zu nutzen. Ab und an hektisch ist ja auch toll.

      Ein sehr guter Vorschlag und das Thema Copyright ist auch gerade bei Pinterest ein großes und wichtiges Thema.

  6. Pinterest ist eine tolle Möglichkeit sich eine große Portion Motivation zu holen und sich von neuen Sportarten inspirieren zu lassen. Auch deine Pinterest Seite ist wirklich super!

  7. Hallo Din! Pinterest habe ich letztens Jahr auch einmal für mich entdeckt, begeistert genutzt – und dann bald wieder gelassen. Ich habe mir (leider) angewöhnt, viele Links und Bilder zu pinen, auf die ich dann nie wieder zurückgegriffen habe. Mein Account kugelt sogar noch irgendwo herum … Die Grundidee finde ich toll, Motivation findet man dort auch wirklich in allen nur erdenklichen Arten, aber so ganz gepasst hat mir der Anzug noch nicht. Vielleicht in Zukunft wieder mehr, wenn die Plattform mehr Zustrom hat – und ich dafür etwas anderes zumachen kann.

    PS: Hast mein Interesse wirklich geweckt, bin sogar kurz für einen Tab dahin gesprungen :D

    • Hallo Markus,

      ja, man muss schon schauen, was genau zu einem passt. Die Welt von Social Media ist ja mittlerweile fast grenzenlos.

      Vielleicht treffen wir uns ja mal beim Pinnen. Ich liebe mein buntes Bilderbuch und vor allem in Sachen Mode (*hust* beim Kofferpacken ist es eine große Hilfe) und zahlreiche Beiträge nutze ich immer wieder für meine Workouts. So kommt keine Langweile auf. Aber einiges ist einfach nur nett anzusehen…

  8. Vom Kurzurlaub in Wien wieder zurück reagiere ich zwangsläufig etwas spät auf diesen Artikel, abseits des Sport’s und doch mitten drin! Egal über welche Themen du schreibst, es ist immer vergnüglich, interessant und professionell sowieso!

    Diesmal habe mir erlaubt, diesen Bericht als “best practice” Beispiel heranzuziehen, da viele ja nicht wissen was sie damit machen sollen bzw. wie sie es machen sollen und dein Account ist ja wirklich mehr als beeindruckend! Nachdem ich ziemlich regelmäßig Workshops und Kurse zum halte, kam mir dein Beispiel gerade Recht. Wie man anhand der Bilder, die ich (hier http://goo.gl/fPeKza) beigefügt habe, vielleicht erkennen kann habe ich auch mit Google Hangouts gearbeitet. Ein Tool, welches ebenfalls vielfach unterschätzt wird. Wie leider auch Google+.

    Danke also für deine Unterstützung *lacht*, das war sehr hilfreich!
    Liebe Grüße aus Kärnten – Reinhard

    • Hallo Reinhard,

      ganz lieben Dank für dein Kommentar und die Grüße.
      Wien, wie wunderbar. Vielleicht schaffe ich es auch mal wieder dort hin. Aus der Erinnerung heraus gesprochen, war der erste und letzte Aufenthalt doch etwas kurz. Ich hoffe, dass du eine wunderbare Zeit hattest.

      Freut mich sehr, dass du meinen Beitrag vergnüglich und so interessant findest, dass es als Beispiel mit meinem Account dienen kann. Das freut mich riesig!

      Google+ ist leider auch immer noch bei mir nicht so genas angekommen. Ich versuche seit einigen Wochen etwas warm damit zu werden. Man muss sich sicher mit all den Möglichkeiten erst richtig vertraut machen, bevor man es wirklich zu schätzen lernt. Aber das ist ja eigentlich mit so vielem so.

      Hangouts stehen leider auch noch nicht so auf meinem Plan, wenngleich es so einfach wie praktisch ist.

      Ich danke dir!
      Weiterhin viele unterhaltsame Workshops und Vorträge.

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