Yogamatte an Yogamatte mit maximal zehn Zentimetern Platz dazwischen, nasse Wände und Scheiben, drei Stunden, die wie im Fluge vergehen und ein Gefühl, das sich nicht entscheiden kann, ob man euphorisch oder unendlich erschöpft sein soll. Eine Erfahrung, die es Wert ist, zu machen? Wenn es um einen Workshop mit Bryan Kest geht, kann man diese Frage egal ob sie ein Beginner oder jahrelang praktizierender Yogi stellt, nur mit ‘Ja’ beantworten.
Das ‘Spirit West‘ Yogastudio in Berlin hat wie in jedem Jahr Bryan Kest eingeladen, an zwei Abenden eine Yogaklasse zu unterrichten, die natürlich zahlreiche Yogaisten angezogen haben. Es wird gelacht, geschwitzt, gejammert, geatmet, ohne dass man sich abgelenkt fühlt, man ist in der Masse bei sich und folgt der Stimme, die durch den Raum geistert. Der Power Yoga Erfinder sorgt selbst in einer Klasse mit sechzig, siebzig, achtzig oder mehr Teilnehmern dafür, dass man sich zu Hause fühlt, dass man sich nicht beobachtet vorkommt, dass man sich auf sich selbst konzentriert.
























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